GEHE einen Schritt voraus: Besserer Service dank automatisierter Katalogproduktion
Das Pharma-Handelsunternehmen GEHE beliefert ausschließlich Apotheken. Der von GEHE erstellte Katalog Gumo enthält einen monatlichen Wegweiser durch das Arzneimittel- und Wellnessartikelangebot. Doch steigende Produktionskosten ließen den Seitenumfang sukzessive schrumpfen – zum Nachteil der GEHE-Lieferanten und der Apotheken. GEHE suchte für alle Seiten nach einer Lösung – und hat sie bei KRAFT.ALLMEDIA gefunden.
Der Gumo im Wandel der Zeit
Im Jahr 1835 formulierte der Kaufmann Franz Ludwig Gehe den Gründungsspruch seiner Firma: „… den Erfordernissen der Pharmazie in allen Beziehungen höchst Genüge zu leisten …“ Diese Erfordernisse haben sich seither – und in den letzten Jahren besonders stark – verändert. Die zahlreichen Gesundheitsreformen und Spargesetze haben fast im Jahresrhythmus die Rahmenbedingungen der Branche modifiziert. Apotheken, ihre Zulieferer und die Patienten – alle müssen ihre Ausgaben im Auge behalten.
GEHE reagierte bei der Produktion seines B-to-B-Werbemittels Gumo („Der gute Monat“) mit zwei Maßnahmen: Nur noch etablierte und markenstarke Pharma-Anbieter wurden in den Katalog aufgenommen. Der zweite Schritt war gewissermaßen eine Konsequenz aus dem ersten: Der Katalogumfang wurde deutlich reduziert. Von ursprünglich mehr als 300 Seiten waren bald nur noch 68 übrig. Der Gumo glich nun eher einem Prospekt. Diese Entwicklung konnte GEHE als profiliertem Dienstleister im Apothekenmarketing und -management auf Dauer natürlich nicht gefallen.
Die drastische Reduzierung des Umfangs war indes nur ein Problem von vielen, mit denen der Gumo in einem modernisierten Marktumfeld zu kämpfen hatte. Hinzu kamen sein obsoletes Design, eine wenig ansprechende, von der Sortimentshierarchie geprägte Struktur und das inzwischen überholte, auf Framemaker basierende Produktionssystem.
Der Gumo auf der Höhe der Zeit
GEHE wollte seinen Katalog also rundum erneuern, interessante Angebote in zeitgemäßer Form präsentieren und für die Apotheken damit neue Kaufanreize schaffen. Die Produktion des gedruckten Marketinginstrumentes sollte zudem schneller, zielgenauer und effizienter, also kostengünstiger ablaufen. Der Ansatz des Systementwicklers KRAFT.ALLMEDIA, eine vollautomatische Lösung auf Basis der Standardapplikation mediaSolution2 zu schaffen, stellte sich schnell als der passende heraus.
Die konventionelle Präsentation der Produkte ist durch einen modularen Aufbau ersetzt worden. Elemente wie Titelabbildung, Produktprofil, Top-Angebote, Themenbuchung, aber auch eine klassische Anzeige machen den neuen Gumo nicht nur für die interessierten Apotheker attraktiver: Die GEHE-Lieferanten können sich nun die ansprechendste Darstellungsform für ihr Produkt aussuchen. So wählt der Hersteller eines Vitamin-C-Präparates beispielsweise im absatzstarken Herbst eher die Themenbuchung, in absatzschwachen Monaten wahrscheinlich die deutlich offensivere Top-Angebotsseite. Diese Entscheidungen können seitens des Lieferanten noch bis zwei Tage vor Druck getroffen werden.
Vollautomatisierte Variationen
Dieser fast beliebig veränderbare hersteller- und kundenfreundliche Zusatzservice fußt voll und ganz auf Automatisierung. Aus den Produktinformationen und einem freigestellten Packshot kann nun jedes der angesprochenen Module generiert werden, optisch ansprechend und ohne den Einsatz eines DTP-Experten. Aus dieser Modulkomposition werden schließlich vollautomatisch druckfähige PDFs generiert.
Der Gumo heute: zukunftssicher
GEHE hat jetzt ein Katalogsystem im Einsatz, das es den beteiligten Mitarbeitern einfach macht, die Produktdaten über eine intuitiv bedienbare Benutzeroberfläche einzupflegen und die Darstellungsformen festzulegen. Darüber hinaus kann an unterschiedlichen Katalogausgaben gleichzeitig gearbeitet werden. Mit der Lösung von KRAFT.ALLMEDIA ist eine maximale Automatisierung etabliert worden – und das im Einvernehmen mit den hohen ästhetischen Anforderungen, die eine Hamburger Agentur für das neue Layout des Gumo definierte. Der Vorteil für die GEHE-Lieferanten und -Kunden: Aufgrund der extrem kurzen Redaktions- und Reaktionszeiten können neue Produkte noch bis einen Tag vor Druck im Katalog platziert werden – im passenden Modul und in einem Katalog, dessen Umfang nun wieder stetig zunimmt.
