GRANIT baut auf pragmatische Produktkommunikation
GRANIT, die Marke für Landwirtschaftstechnik der Wilhelm Fricke GmbH, gedeiht wie sonnenverwöhntes Getreide. Mit ihr aber auch die Herausforderungen an die Kundenkommunikation – vor allem bei den Katalogen. Was vor sieben Jahren mit einem deutschsprachigen, 7.000 Artikel umfassenden Katalog gepflanzt wurde, ist mittlerweile in sieben verschiedensprachigen Publikationen mit insgesamt 8.000 Seiten und 95.000 Artikeln aufgegangen.
Eine stetig wachsende Herausforderung
Nicht nur der Umfang, auch die Komplexität der Kundenkommunikation hat sich exponentiell entwickelt. Früher waren drei Mitarbeiter auf Kundenseite und vier Grafiker auf Agenturseite ein Jahr lang beschäftigt, um „nur“ einen 1.000-seitigen Katalog auf Deutsch zu gestalten. Der internationale Markt stellt inzwischen aber viel höhere Anforderungen. Produkte müssen zielgerecht präsentiert werden: in der jeweiligen Landessprache, mit den örtlichen Währungen und innerhalb eines regional relevanten Produktprogramms.
Komplexe Produktinformationen einfach handhaben
Trotz der immer umfangreicher werdenden Informationstiefe setzt Fricke im Netzwerk auf die bewährte Lösung Filemaker 8.5. Die benutzerfreundliche Datenbank steht für den pragmatischen, einfachen Weg: schnelle Umsetzung, intuitive Benutzerführung, Schnittstellen zu Warenwirtschaft und Shop und nicht zuletzt eine geringe Investition. Derzeit sind bei Fricke rund 30 Produktmanager mit der Erfassung, Übersetzung und Pflege der Informationen beschäftigt. Die zentrale Erfassung von ca. 50 unterschiedlichen Informationen pro Artikel – inklusive der Abbildungen – erfolgt im Hauptsitz in Zeven, die Übersetzungen werden dezentral aus den Ländern beigesteuert.
Minimale Produktionszeit, maximale Flexibilität
Da alle Daten inklusive der Layoutanweisungen strukturiert in der Agentur auflaufen, kann die Produktion zu 80 Prozent automatisiert erfolgen. Sechs bis acht Grafiker arbeiten mit InDesign und EasyCatalogue am Projekt – mit einer effektiven Produktionszeit von etwa vier Monaten. Der Workflow sieht zuerst eine Verabschiedung der deutschen Version vor, die dann als Basis für die Länder dient. Übersetzungen werden nach dem Fixieren aller 4C-Layout-Elemente automatisch übernommen. Kurz vor DU-Schluss erfolgt das Updaten unterschiedlicher Preisversionen.
Gesunder Pragmatismus dient allen, vor allem aber dem Budget
Das werbewerk ist seit 1999 in Hamburg führend für datenbankgestütztes Katalogmarketing. Mit dem Kunden Fricke beweist das werbewerk: Auch mit geringem Aufwand lassen sich komplexe Produktionen realisieren. Nur den Anforderungen entsprechende Tools werden eingesetzt – mit Blick auf Investition, Prozessoptimierung, aber auch auf schnelle Akzeptanz beim Kunden, ohne die auch das beste PIM wirkungslos bleibt.
