Der Star am Publishing Himmel - IQuest.comet 2.0 schlägt ein
Höher, weiter, schneller? IQuest.comet ist keine Sternschnuppe im Publishing Business. Mit mehr als 30 neuen, großen Kundenprojekten im Jahr 2007 gehört IQuest.comet vielmehr zu den erfolgreichsten Anbietern von High-End-Database-Publishing-Lösungen im deutschsprachigen Raum. Der Publishing Report nimmt die neue Version 2.0 unter die Lupe. Welche Verbesserungen und Innovationen bietet die überarbeitete Ausführung?
Diese hohe Variabilität der Anwendungsmöglichkeiten verlangt in der Praxis allerdings nach unterschiedlichen Methoden zur Seitenerstellung und Unterstützung der Workflows. Inwieweit bietet nun aber die Version 2.0 von IQuest.comet Verbesserungen?
Höher: Unterstützung des InDesign-Servers
Mit der Version 2.0 unterstützt IQuest.comet den InDesign-Server. Dabei können die jeweiligen Database-Publishing-Projekte sowohl auf den einzelnen DTP-Arbeitsplätzen als auch über den InDesign-Server selbst erstellt werden. Wichtig ist, dass auch solche Dokumente, die über den Server erstellt wurden, noch nachträglich mithilfe von IQuest.comet auf einem InDesign-Arbeitsplatz nachbearbeitet werden können. Der InDesign-Server von comet wird bereits mit großem Erfolg für Touristik- und Print-On-Demand-Portale genutzt. Ferner wird er bei der Vorgenerierung von Katalogseiten für PIM-Systeme eingesetzt.
Weiter: Erweiterung der regelbasierenden Template-Erstellung
Ein wesentlicher Aspekt der comet-Philosophie ist (und bleibt) die einfache Bedienbarkeit. Aus diesem Grund werden Templates in InDesign, also in der vertrauten Arbeitsumgebung des Kreativen, erstellt. Für den jeweiligen Anwender ist das eine echte Erleichterung: Er benötigt kein zusätzliches Tool, dessen Bedienung er erst noch parallel zu seinem Tagesgeschäft erlernen müsste. In der Version 2.0 können nun auch anspruchsvolle Umbrechregeln für Templates direkt in InDesign hinterlegt werden. Wenn also beispielsweise ein Template immer am Anfang einer Seite platziert werden soll, sind dazu nur noch wenige Mausklicks nötig.
Schneller: erweitertes Änderungsmanagement
Der Aufwand, der für eine initiale Seitenerstellung betrieben werden muss, kann natürlich mit zahlreichen am Markt erhältlichen Database-Publishing-Systemen verringert werden. Allerdings stellt sich die Frage, wie reibungslos nötige Änderungen und Korrekturen mit diesen Anwendungen über die Bühne gehen. Und dabei geht es nicht nur um „simple“ Preisaktualisierungen. Oft genug ändert sich die inhaltliche Zusammenstellung der Publikation, wenn beispielsweise ganze Produkte samt Preis, Beschreibung und Abbildung ausgetauscht werden müssen.
Schon mit der Version 1.0 bot IQuest.comet ein integriertes Änderungsmanagement, mit dessen Hilfe der InDesign-Anwender auf einen Blick sah, welche Änderungen er noch durchführen musste. Zusätzlich konnte er Seiten reorganisieren, also neue Produkte aufnehmen und andere löschen, ohne dass ihm manuelle Umgestaltungen verloren gingen.
Mit der Version 2.0 bietet comet nun eine weitere interessante Funktion an: Sind zum Beispiel die Templates für die linke und rechte Seite unterschiedlich definiert (wenn etwa das Produktbild immer auf „außen“ stehen soll), wird diese Festlegung beim Reorganisieren der Seite berücksichtigt. Im Klartext: Verschiebt sich automatisch ein Produkt von der linken auf die rechte Seite, so wird ebenso automatisch das rechte Template angewendet. Manuelle Änderungen, die zuvor für das Produkt ausgeführt wurden, bleiben dagegen erhalten.
Mehr: Preview-Palette und intelligente Snippets
Nun passiert es gerade bei Layouts, die nicht hochstandardisiert sind, dass im DTP-Dokument mit anderem Content gearbeitet wird, als im vorgeschalteten PIM- oder Katalogsystem ausgewählt wurde. Wenn sich zum Beispiel ein gewählter Text als zu kurz erweist und durch einen längeren ersetzt werden muss. Oder inhaltliche Aussagen von dem gewählten Bild abweichen. Genau für diese Anforderung bietet IQuest.comet dem InDesign-Anwender ein sehr elegantes und einfach zu bedienendes Tool, mit dem andere Inhalte unkompliziert aus den verknüpften Datenbanken abgefragt und in das InDesign-Dokument übernommen werden können: die Preview-Palette.
In der Version 2.0 funktioniert der Weg sozusagen auch umgekehrt: Hier wurde die Preview-Palette noch um die sogenannten intelligenten Snippets erweitert. Dabei können aus bereits erstellten InDesign-Dokumenten automatisch die Bestandteile des Layouts, also die Snippets, für die einzelnen Produkte herausgelöst und in einer Datenbank gespeichert werden. Somit kann der Bearbeiter bei der Gestaltung eines neuen Katalogs einfach auf Elemente der alten Ausgabe zurückgreifen. Noch besser: Werden solche Snippets von der einen in die andere Publikation übernommen, kann man die einzelnen Bestandteile – bei Bedarf – durch IQuest.comet sogar inhaltlich und strukturell aktualisieren. Solche Snippets können darüber hinaus über die Preview-Palette für ein einzelnes Produkt individuell benutzt werden.
