Systemgestütztes Publizieren – Herstellerverzeichnis

Der Markt ist recht unübersichtlich – und das macht es nicht gerade einfach, die richtigen Systeme und Anbieter für systemgestützte Kommunikations- und Publishing-Lösungen zu finden. Der Publishing Report bietet mit diesem Verzeichnis eine Übersicht der Software-Hersteller.

Passende Lösung – passender Anbieter

Warten Sie nicht auf die richtige Antwort. Stellen Sie die richtigen Fragen. Das gilt vor allem bei der Auswahl des Produktes und des Herstellers, die exakt die Lösungen anbieten, die Ihr Problem beheben. Sie müssen sich im Klaren sein, was Sie suchen. Auch wenn sich der Anbietermarkt wenig transparent darstellt – es gibt einige klare Unterscheidungskriterien, die die Ausrichtung und prinzipielle Funktionsweisen einer Lösung beschreiben.

Nach folgenden Kriterien ist das Herstellerverzeichnis geordnet:

Technische Dokumentationssysteme...

umfassen meist einen abgeschlossenen Anwendungsbereich. Sie haben kaum Schnittstellen zu anderen Publishing-Systemen. Das Arbeiten mit XML steht im Mittelpunkt. Man versucht derzeit, über definierte DTD- oder XML-Schemata die Bestandteile einer Technischen Dokumentation verwaltbar und für die Mehrfachverwendung nutzbar zu machen. Die Daten sind hochgradig strukturiert, aber nicht besonders filigran.

Redaktionssysteme...

waren früher ausschließlich in Verlagen zu finden. Heute werden sie auch für Corporate-Publishing-Projekte, wie Magazine oder Geschäftsberichte, eingesetzt.

Brand-Management-Systeme...

dienen dazu, eine Marke im globalen Kommunikationskontext effektiv zu pflegen und Kommunikationsunterlagen in vorgegebenen CI/CD-Richtlinien effizient zu erstellen.

Web-to-Print

Bei Web-to-Print-Lösungen werden Druckvorlagen überwiegend über den Internet-Browser erstellt. Typischerweise setzt man Web-to-Print-Systeme im Bereich des Corporate Publishings oder der sehr einfach strukturierten Produktdaten ein.

Media-Management-Systeme...

haben ihren Fokus auf Verwaltung, Konvertierung und Verteilung von Media-Assets. Bis auf die Verwaltung der Metadaten werden in MAM-Systemen hauptsächlich „atomare“ Informationsbausteine verwaltet.

PIM-Systeme...

dienen dazu, Produktinformationen zu konsolidieren und ohne Redundanzen zu speichern. Das PIM-System stellt die Daten in strukturierter, möglichst filigraner Form den unterschiedlichen Medienkanälen zur Verfügung.

Print-Katalogsysteme...

bieten spezialisierte Anwendungen, die sich auf seitenorientierte Print-Publikationen konzentrieren.

Database Publishing...

beinhaltet Lösungen, die mithilfe von externen Datenquellen automatisiert DTP-Dokumente bzw. fertige Druckvorlagen erstellen.

Konzeption des Herstellerverzeichnisses

Da es nicht einfach ist, einzelne Lösungen exakt zu rubrizieren, klassifiziert dieses Verzeichnis die Schwerpunkte der einzelnen Systeme. Natürlich ist beispielsweise bei einem PIM-System eine „kleine Medienverwaltung“ integriert, aber es ist kein Schwerpunkt des Systems. Sollte ein Modul nicht als eigenständiges Produkt am Markt erhältlich sein, so wird es nicht in diese Kategorie rubriziert.